Druckglossar

Graphik

Original Graphik ist der Korrekte Ausdruck, der alle Werke definiert, die gezeichnet, gemalt oder graviert auf einer festen harten Unterlage von einem Künstler zustande kommen, sei is auf Metall, Stein, Holz, Linoleum, Celluloid, Rhodoïd etc., die nach der Einfärbung der Platte auf ein Blatt Papier gedruckt werden. Dieser Druck kommt zustande durch eine Graphik-Presse. Das Resultat nennt man Graphik. Allgemein Gravur, Druck, Blatt. [...]

Auflage

[...] Ehe die Originalplatte die mindeste Beeinträchtigung und Abnutzung erleidet, wird die Auflage dieser Drucke erstellt nach dem Modell, das man ''bon à tirer'' nennt, und das vom Künstler dem Drucker überlassen wird. Im Allgemeinen präzisiert dieses ''bon à tirer'' die Anzahl der Exemplare, die der Künstler wünscht. Dem Drucker obliegt die Verantwortung auf die Homogenität der Qualität der Auflage zu achten bezüglich des ursprünglichen ''bon à tirer''. Falls einmal die Qualität nicht entspricht, wird der Drucker oder der Künstler den Fehldruck verwerfen. Alle Abzüge werden dem Künstler zugestellt, du Sie dann signiert und im Allgemeinen nummeriert oder vom Drucker nummerieren lässt. [...]

Abzüge

[...] Ehe der Künstler sein “bon à tirer” gebt, also nach 1 oder 2 Probedrucken, mag der Künstler Feststellen dass seine Arbeit noch nicht seiner Vorstellung entspricht. Er nimmt folglich seine Platte aufs Neue vor und führt seine Arbeit fort, in den gleichen Technik oder auch anderen, und zieht selber -oder lässt abziehen- 1 oder 2 neue Versuchs proben. Die ersten nennt man dann Probedrucke des ''ersten Zustandes'' und die zweiten Probedrucke des ''zweiten Zustandes'' und so weiter bis zum Augenblick in dem der Künstler seine Arbeit als Graphiker beendet. Picasso ging bis zu 18, 20 ja selbst 31 zuständen. Dazu die Arbeit auf der gleichen Platte erfolgt. Falls man auf eine andere Platte abzweigt, handelt es sich um eine andere Graphik, selbst Winn das Motif das gleiche bleibt.

Verstählung der Platte

Das Kupfer ist ein weiches Metall. Nach der Gravur -um einem Abzug zu erhalten- muss man jedes Mal die Kupferplatte neu einfärben das Zuviel an Farbe weg tupfen, und das Kupfer mit seinem Platt Papier unter die Presse geben. Alle diese Operationen profitieren von den leichten Unebenheiten der Kupferplatte die den Rand jedes Einschnittes durch den Graphiken bordieren vor allem bei der Kaltnadel und dem Kupferstich und diese Unebenheiten sind notwendig, um schöne intensive Schwarz töne auf dem Druck zu erreichen, denn sie saugen die Einfärbung vor dem Druck auf. Man hatte dann den Einfall durch Galvanisierung auf der Oberfläche des gravierten Kupfers eine feine Schicht härteren Metalls aufzutragen und um dieser Idee einen Namen zu geben, nannte man dieses Vorgang Verstählung der Platte, er gewährleistet die Homogenität der Qualität der Auflage bis zum letzter Exemplar.

Bevelling - Bevels

Bevels, taluses, and chamfers are terms which relate to the removal of the sharp edges of the four borders of a copper or zinc plate that one performs using a file or a scraper so that the proof paper is not damaged when the print is under the press (this is called a plate cut). In general, the trial or stage proofs do not have this bevelling which is usually performed just before the definitive print run.

Pointes

Die Griffelspitzen eine Art Stift der Mine aus Stahl besteht -Kaltnadel genannt. Sie dient um direkt auf Kupfer oder Zink zu gravieren. Die so erreichte Furche nennt man Taille (Einkerbung). Wenn eine Furche eine andere Kreuzt, heißt die zweite Contretaille (gegen Einkerbung). [...]

Kaltnadel

[..] Die Graphik, die nach Einfärbung und erfolgtem Druck erreicht wird, nennt mal Kaltnadel Radierung. [...]

Atzung

[...] Die gleiche Kaltnadel kann verwendet werden um auf eine Metallplatte zu gravieren die vorher mit einem isolierenden Firniss verschenk worden ist. Sobald das Gravieren beendet ist, wird die Platte in ein chemisches Bad, einer nitrischen Atzung gegeben die korrosiv wirkt auf alle Stellen des Kupfers oder Zinks, welche die Kaltnadel bloß gelegt hat. Das ist die Atzung. Die so erhaltene Graphik nennt man –nach Tilgung des Firnisses- Radierung. [...]

Etching

[...] The engraving obtained after removal of the varnish, inking and printing is called an etching.

Kupferstich

Der Kupferstich ist ein kleiner Stahlstab, quadratisch, dessen Ende schräg zugespitzt ist. Das andere Ende, ein Griff aus Holz legt sich in die Handfläche. Die Spitze bewirkt Furchen -immer als Einkerbung bezeichnet- auf der Metallplatte wenn die Hand den Kupferstichel führt, in dem Sie mehr oder weniger stark aufdrückt. Die so erhaltene Graphik nennt sich nach Einfärbung – Kupferstich.

Schabetechnik

as grattoir (Schabeisen) ist ein dreieckiges Werkzeug deren grate Schneiden und die in Spissen enden. Er erlaubt dank der Grate das Metall zu schaben oder ein zu kratzen. Auf der polierten Kupferplatte ergibt diese Technik breite Streifen, welche die Farbe aufnehmen und auf dem Papier Schwarze oder graue Streifen bewirken. Ist die Kupferplatte gekörnt wird weniger Farbe aufgenommen und die Streifung auf dem Papier bleibt grau oder weißlich.

Aquatinta

SWenn der Künstler eine Einfärbung wie ein lavis erreichen so bedeckt er die ganze -oder einem Teil der Oberfläche der Metallplatte mit Harzpartikeln. Die Verteilung hat gleich mäßig zu sein, deshalb benutz man eine Streudose auf alle den Teilen, die man so behandelt wissen will. Dann heizt man das ganze ein. Die Harzkörner bleiben so an der Platte haften lassen aber zwischen sich kleine zwischenspalten. Im dem man die Metallplatte in ein Säure bad taucht, dringt die Säure in diese zwischenspalten und greift das Metall an, ätzt es. Das Resultat ist eine unzählige menge kleiner schwarzer Punkte mehr oder weniger groß, je nach der Größe der verwendeten Harzkörner, die eine Nuancierung ergeben, die bis zu einem tiefen Schwarz gehen kann. Die teil, die der Künstler davon aussparen möchte von dieser Behandlung nennt man Reserven. Dazu trägt der Künstler einem Schutz-Firniss auf: auf alle jene Teile die er ohne Aquatinta Effekt wünscht. Falls der Aquatinta Prozess dominiert auf der Platte heißt die so erhaltene Graphik -nach Atzung, Tilgung des Firnisses, Einfärbung und Druckvorgang: Aquatinta.

Zucker Aquatinta

Sie erlaubt dem Künstler auf die Kupferplatte zu malen. Die verwendete Mixtur ist eine Mischung von Gouache, Tinte und Zucker. Dieser Sirup artige Mixtur wird mit dem Pinsel direkt auf die Kupferplatte aufgetragen. Der Künstler behandelt auf diese Weise ein Teil oder das ganze seiner Darstellung. Danach wird die ganze Metallplatte mit Firniss versehen und im einem Behälter mit Wasser getaucht. Der Zucker löst sich dann im Wasser auf und die bemalte Fläche wird frei -ohne schützen Firniss, der sich mit dem zucker abgelöst hat -und kann durch die chemische Atzung behandelt werden.

Direkt Atzung

Auf die Kupferplatte malt der Künstler seine Darstellung in dem et den Pinsel in die Atz Flüssigkeit Tracht. Die Schwierigkeit besteht in Abschätzung der Dauer der chemischen Behandlung. Sie erfordert, dass der Künstler daran denkt zunächst die Schwarzesten Teile zu realisieren. Denn es sind jene auf denen die Atz um am längsten auf das Kupfer einwirken soll. Danach führt er die Mittelwerke aus und beendet sehr schnell mit den sehr leichten Nuancen. Danach Tracht er, ebenfalls schnell die Kupferplatte in das Wasser um die ganze Atzung Behandlung zu neutralisieren.

Steindrucke auf Stein oder Zink – Lithographien

LDas lithographische Papier ist ein körniges Papier, das mit Gummi arabicum versehen ist. Der Künstler zeichnet auf dieses Papier mit einem lithographischen Fettstift, so als ob er auf irgendein Papierblatt mit einem normalen Stift zeichnete. Nach diesem Arbeitsvorgang wird das befeuchtet Papier auf einem lithographischen Stein dekalkiert oder ein Zink platte.

Der direkte Stein bietet viel mehr Möglichkeiten als das Papier. So wurden die ersten Lithographien realisiert, jene von Goya, von Delacroix, von Daumier.

Das Prinzip der Lithographie basiert auf der physikalischen Tatsache des Abstoßens des Wassers durch das Fett (Fettstift oder Fett Tinte). Auf die glatte Oberfläche eines lithographischen Stein zeichnet der Künstler mit dem Stift oder malt mit Tinte. Wenn man die ganze Oberfläche des Steines befeuchte, Nässt das Wasser all Teile dieser Oberfläche die nicht mit Zeichnung oder Bemalung versehen sind.

Pour qu’une pierre résiste à la pression de la presse, il lui faut une épaisseur importante – cinq à dix centimètres. On comprend que si l’artiste veut réaliser un lithographie d’assez grande dimension, le poids de la pierre devient énorme. D’où l’intérêt du zinc.

Wenn man nun eine mit Tinte versehen Rolle -dies der zweite Vorgang des Abstoßung Prozesses - über der Stein wälzt, wird die Tinte vom Wasser abgestoßen aber angenommen von den fetten Partien der Zeichnung oder Bemalung.

Gibt man nun ein Blatt Papier auf dem Stein und betätigt die Walze, dann legt sich die Fetttinte auf das Blatt und man erhält einem Druck, ein Graphik; diese so erhaltene Heißt Lithographie. Damit ein Stein dem Druck der Presse standhallen kann, muss er eine Dichte von 5 bis 10 Zentimetern haben. Man versteht dass wenn der Künstler eine Lithographie größeren Ausmaßes realisieren möchte, der Stein erheblich schwer sein muss. Daher rührt das Interesse einer Zinkplatte.

Holzschnitte

Der Künstler wählt eine Holzplatte. Wenn er sie horizontal geschnitten verwendet sieht man die Holzmaserung auf dem Papier. Falls er sie aber vertikal geschnitten benutzt, kann man die Maserung nicht sehen. Der Künstler zeichnet zunächst seine Darstellung auf die Holzplatte dann umreißt er mit einem Taschen Messer.

Mit einer Gouge oder mit holzscheren schneidet er alles fort, des nicht eingefärbt werden soll, also alles zwischen dem Liniert seiner Zeichnung. Die bleibt also auf der Oberfläche der Holzplatte stehen. Es ist das genaue Gegenteil des Gravierens aus Metall. Wenn man die Einfärbung walze auf die erhalten Stege rollt anhand einer Presse auf ein Blatt Papier nennt man das Resultat: Holzschnitt.

Celluloid Graphiken, Rhodoïd Graphiken

Die Technik des Gravierens aus diese plastischen Unterlagen ist ähnlich jener auf glattes Metall und man verwendet die gleischen Werkzeuge, vornehmlich Kaltnadel und Kupferstich.

Linolschnitte

Die Linolschnitt Technik ist identisch mit der Holzschnitt Technik und man verwendet die gleichen Werkzeuge. Die Konsistenz dieses homogenen Materials macht die Handhabung dieser Werkzeuge viel einfacher und bringt nicht die Nachteile wie Absplitterungen mit sich die einem beim Holzschnitt begegnen können. Hingegen birgt sich die Gefahr in der Weichheit des Materials selbst.

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